Annuitätendarlehen oder Bausparvertrag: Was ist 2026 günstiger?

Über die volle Laufzeit ist das klassische Annuitätendarlehen für die meisten Käufer 2026 günstiger als eine Bausparvorfinanzierung. Wann sich die Bausparvariante trotzdem lohnt und wie hoch der Unterschied in Euro für deine Summe ausfällt, zeigt der Rechner unten in Sekunden.

Eckdaten der Finanzierung

Jahre

Variante A · Annuitätendarlehen

Klassische Baufinanzierung mit fester monatlicher Rate.

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Im Auto-Modus so gewählt, dass Annuitätsrate = Bauspar-Phase-1-Rate.
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Wird jeweils am Jahresende auf die Restschuld angerechnet.

Variante B · Bausparvorfinanzierung

Tilgungsfreies Vorausdarlehen + Bausparvertrag, der nach Zuteilung das Darlehen ablöst.

Vertragskonditionen
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Üblich: 1,0 bis 1,6 % der Bausparsumme, einmalig fällig.
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Tilgungsfrei, über die volle Bausparsumme.
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Fester Zins für die gesamte Tilgungsphase.
Sparphase
Promille
Promille der Bausparsumme pro Monat (4 ‰ = 1.200 € bei 300.000 € Bausparsumme).
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Übliche Bandbreite: 30 bis 50 % der Bausparsumme.
Jahre
Wenn leer, wird der Zuteilungstermin aus Sparbeitrag und Mindestguthaben geschätzt.
Tilgungsphase Bauspardarlehen
Promille
Promille der Bausparsumme pro Monat. Im Auto-Modus = Bauspar-Phase-1-Rate. Standardtarife: 5 bis 8 ‰.
Nur in der Bauspardarlehens-Tilgungsphase (in der Sparphase i.d.R. tariflich nicht möglich).

Nachteil in der Vorfinanzierungsphase

Mehrkosten der Bausparvariante vom Vertragsabschluss bis zur Zuteilung des Bauspardarlehens.

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Gesamtkostenvergleich

Detaillierter Phasenvergleich

PositionAnnuitätendarlehenBausparvorfinanzierungDifferenz

Phasenübersicht der Bausparvariante

Risikohinweise

  • Zuteilungstermin nicht garantiert: Die tatsächliche Zuteilung des Bauspardarlehens hängt von Bewertungszahl, Tarifbedingungen und Zuteilungsmasse der Bausparkasse ab. Eine verbindliche Zusage gibt es in der Regel nicht.
  • Anschlusszins ist eine Annahme: Der hier hinterlegte Anschlusszins (Default: Sollzins + 1 %-Punkt) ist eine Schätzung. Der tatsächliche Marktzins nach Ende der Zinsbindung kann höher oder niedriger liegen und beeinflusst das Ergebnis erheblich.
  • Modellannahme, keine Rechtsberatung: Diese Berechnung ist eine vereinfachte Modellrechnung. Tarifabhängige Besonderheiten (Zuteilungsbewertung, Bonus-Optionen, steuerliche Aspekte, Riester-Förderung) sind nicht abgebildet.
  • Sondertilgungen: Bei klassischen Annuitätendarlehen sind Sondertilgungen meist auf 5 bis 10 % der ursprünglichen Darlehenssumme pro Jahr begrenzt. Beim Bauspardarlehen sind sie i.d.R. unbegrenzt möglich, aber erst nach Zuteilung in der Tilgungsphase.
  • Effektivzins vs. Sollzins: Im Rechner wird mit dem Sollzins gerechnet. Effektivzinsen können wegen Bereitstellungszinsen und Nebenkosten höher liegen.
  • Persönliche Beratung empfohlen: Eine individuelle Beratung berücksichtigt Bonität, Eigenkapital, KfW-Förderungen und steuerliche Effekte und führt häufig zu einem deutlich günstigeren Ergebnis.
Auf einen Blick

Kurz erklärt: Annuitätendarlehen oder Bausparvertrag im Vergleich

Das Annuitätendarlehen ist eine klassische Baufinanzierung mit fester monatlicher Rate aus Zins und Tilgung, geregelt nach § 488 BGB. Die Bausparvorfinanzierung kombiniert ein tilgungsfreies Vorausdarlehen mit einem parallel angesparten Bausparvertrag, der das Darlehen nach Zuteilung ablöst (Bausparkassengesetz § 1 Abs. 2). Über die volle Laufzeit ist die Annuität bei aktuellen Marktzinsen 2026 für die meisten Käufer günstiger. Die Bausparvariante zahlt sich nur aus, wenn Zinssicherheit über 25 bis 30 Jahre wichtiger ist als die Mehrkosten in der Vorfinanzierungsphase, marktüblich bei einer Bausparsumme von 300.000 € rund 38.000 € netto.

Was ist ein Annuitätendarlehen?

Ein Annuitätendarlehen ist ein Immobilienkredit mit gleichbleibender monatlicher Rate aus Zins und Tilgung. Während der Zinsbindung bleibt die Rate konstant. Der Zinsanteil sinkt mit jeder Zahlung, der Tilgungsanteil steigt. Rechtsgrundlage ist § 488 BGB; bei Privatkäufern greifen zusätzlich die Schutzvorschriften für Immobiliar-Verbraucherdarlehen nach §§ 491 bis 505d BGB.

Beispiel bei 300.000 € Darlehen, 3,80 % Sollzins, 2 % anfänglicher Tilgung: monatliche Rate 1.450 €. Nach 10 Jahren Zinsbindung sind etwa 35.000 € getilgt, die Restschuld beträgt 265.000 € und muss zu dann aktuellen Marktzinsen weiterfinanziert werden.

Wie funktioniert eine Bausparvorfinanzierung (Vorausdarlehen)?

Eine Bausparvorfinanzierung kombiniert einen sofort ausgezahlten, tilgungsfreien Vorfinanzierungskredit mit einem parallel angesparten Bausparvertrag, der das Darlehen später ablöst. Rechtsgrundlage ist das Bausparkassengesetz (BauSparkG); § 1 Abs. 2 BauSparkG regelt den Anspruch auf Zuteilung, § 6 Abs. 1 die Verwendungszweckbindung.

Phase 1, Anspar- und Zinszahlungsphase
Die volle Darlehenssumme wird sofort ausgezahlt. Der Käufer zahlt nur Zinsen auf das Vorausdarlehen und parallel monatlich einen Sparbeitrag in den Bausparvertrag. Es wird in dieser Phase nicht getilgt. Dauer typisch 8 bis 14 Jahre.
Phase 2, Zuteilung
Sobald das Bausparguthaben das tarifliche Mindestguthaben erreicht (üblich 40 oder 50 % der Bausparsumme), wird der Vertrag zuteilungsreif. Das angesparte Guthaben plus das Bauspardarlehen lösen das Vorfinanzierungs-Darlehen vollständig ab.
Phase 3, Tilgungsphase Bauspardarlehen
Ab Zuteilung läuft nur noch das Bauspardarlehen mit dem bei Vertragsabschluss festgelegten Bauspardarlehenszins. Dieser ist meist deutlich niedriger als am Markt verfügbar. Sondertilgungen sind in der Regel unbegrenzt und kostenfrei.

Annuitätendarlehen oder Bausparvertrag: Was ist günstiger?

Bei aktuellen Marktzinsen ist das klassische Annuitätendarlehen über die volle Laufzeit für die meisten Käufer 2026 günstiger. Der entscheidende Posten ist die tilgungsfreie Phase 1 der Bausparvorfinanzierung: Solange dort keine Tilgung läuft, fallen über viele Jahre Zinsen auf die volle Darlehenssumme an. Diese Mehrkosten gleicht der niedrigere Bauspardarlehenszins der Phase 3 in den meisten Szenarien nicht vollständig aus.

KriteriumAnnuitätendarlehenBausparvorfinanzierung
Sofortauszahlungjaja
Tilgung ab Tag 1janein, erst nach Zuteilung
Zinssicherheitnur während Zinsbindung (5 bis 30 Jahre)über die gesamte Laufzeit, ab Vertragsabschluss
Abschlussgebühr einmaligkeine1,0 bis 1,6 % der Bausparsumme
Sondertilgungmarktüblich 5 % p.a. der Ursprungssummenach Zuteilung meist unbegrenzt, vorher gesperrt
Anschlusszins-Risikoja, am Ende der Zinsbindungnein, Bauspardarlehenszins steht von Anfang an fest
Planbarkeit Ratefest in der Zinsbindung, danach offenfest in Phase 1 und Phase 3
Gesamtkosten (typisch, 2026)niedrigerhöher, dafür mit Zinsversicherung

Wann lohnt sich die Bausparvorfinanzierung trotz höherer Gesamtkosten?

Die Bausparvariante lohnt sich in vier Konstellationen, in denen Zinssicherheit den Mehrkosten-Aufpreis rechtfertigt.

  1. Starke Erwartung steigender Zinsen. Wer überzeugt ist, dass Anschlussfinanzierungen in 10 oder 15 Jahren deutlich teurer werden, kauft sich mit der Bausparvariante eine über die volle Laufzeit fixierte Zinsobergrenze.
  2. Lange Restlaufzeit gewünscht. Wer 25 bis 30 Jahre durchplanen will, ohne sich noch einmal um Anschlussfinanzierung kümmern zu müssen, profitiert vom durchgehend fixen Zinssatz.
  3. Förderfähigkeit nutzbar. Wenn Wohnungsbauprämie nach § 2 WoPG oder Arbeitnehmer-Sparzulage nach § 13 VermBG-5 für den Bausparvertrag genutzt werden können, reduziert sich die effektive Mehrkostenlast.
  4. Wohn-Riester-Vertrag bereits vorhanden. Tilgungsleistungen und Sparbeiträge können nach § 92a EStG in einen geförderten Riester-Vertrag fließen und steuerlich entnommen werden.
Faustregel: Wenn der Anschlusszins beim Annuitätendarlehen voraussichtlich um mehr als 1,5 Prozentpunkte über dem aktuellen Sollzins liegen würde, kann die Bausparvariante über die volle Laufzeit wettbewerbsfähig werden. Den genauen Schwellenwert für deine Summe zeigt der Rechner oben unter „Anschlusszins-Szenario".

Wie hoch sind die Mehrkosten der Bausparvariante konkret in Euro?

Die Mehrkosten setzen sich aus drei Posten zusammen: einmalige Abschlussgebühr, höhere Zinslast in der Phase 1, abzüglich erhaltener Guthabenszinsen auf das Bauspar-Guthaben. Bei einer Bausparsumme von 300.000 € liegt die Abschlussgebühr typisch zwischen 3.000 € und 4.800 €.

BausparsummeAbschlussgebühr 1,6 %Zinslast Phase 1, typischVorfinanzierungs-Schaden, typisch
200.000 €3.200 €~28.000 €~25.000 €
300.000 €4.800 €~42.000 €~38.000 €
400.000 €6.400 €~56.000 €~50.000 €
500.000 €8.000 €~70.000 €~63.000 €

Beispielwerte bei 3,80 % Sollzins Annuität, 4,50 % Vorausdarlehenszins, 2,50 % Guthabenszins, 4 ‰ Sparbeitrag, 50 % Mindestguthaben. Exakte Werte für deine Tarif-Konditionen liefert der Rechner oben.

Welche Sondertilgung ist bei welcher Variante möglich?

Beim Annuitätendarlehen sind Sondertilgungen marktüblich auf 5 % der ursprünglichen Darlehenssumme pro Jahr begrenzt; beim Bauspardarlehen sind sie in der Tilgungsphase in der Regel unbegrenzt und kostenfrei. Der Vorteil der Bausparvariante schlägt allerdings erst nach Zuteilung durch, in der Sparphase ist Sondertilgung tariflich meist nicht möglich.

VarianteSondertilgung in Phase 1Sondertilgung in Phase 2 / TilgungsphaseKosten
Annuitätendarlehen5 % p.a. (Standard), 10 % p.a. (Premium-Tarif)identischvertragsfrei, gesetzlich nicht zwingend
Bausparvorfinanzierungin der Regel gesperrtmeist unbegrenztkostenfrei, tarifabhängig

Wie wirkt sich der Anschlusszins nach der Zinsbindung aus?

Beim Annuitätendarlehen mit 10 Jahren Zinsbindung bleibt nach typischer Tilgung eine Restschuld von etwa 80 bis 90 % der Ursprungssumme. Diese muss zum dann gültigen Marktzins weiterfinanziert werden. Schon ein um 1 Prozentpunkt höherer Anschlusszins kann über die Restlaufzeit zehntausende Euro Mehrkosten bedeuten.

Anschlusszins SzenarioΔ SollzinsMehrkosten Annuität bei 300K, Restlaufzeit 20 Jahre
Stabil±0 %Basisszenario
Moderat höher+1,0 %~25.000 €
Deutlich höher+2,0 %~52.000 €
Stark höher+3,0 %~80.000 €

Die Bausparvariante eliminiert dieses Risiko, weil der Bauspardarlehenszins bei Vertragsabschluss fixiert wird und auch in Phase 3 unverändert bleibt. Genau dafür zahlt der Kunde den Vorfinanzierungs-Schaden in Phase 1.

Welche staatlichen Förderungen lassen sich mit welcher Variante kombinieren?

Drei staatliche Förderungen sind bei Bausparvarianten relevant; beim klassischen Annuitätendarlehen entfällt der Bausparkassen-Bonus, KfW-Förderungen sind in beiden Fällen kombinierbar.

  • Wohnungsbauprämie nach § 2 WoPG. 8,8 % auf Sparbeiträge bis 700 € pro Jahr für Singles, 1.400 € pro Jahr für Verheiratete. Maximum 61,60 € beziehungsweise 123,20 € pro Jahr. Einkommensgrenze 35.000 € (Single) bzw. 70.000 € (Verheiratet) zu versteuerndes Einkommen. Nur bei wohnwirtschaftlicher Verwendung.
  • Arbeitnehmer-Sparzulage nach § 13 VermBG-5. 9 % auf vermögenswirksame Leistungen bis 470 € pro Jahr. Maximum 42,30 € pro Jahr. Einkommensgrenze 17.900 € (Single) bzw. 35.800 € (Verheiratet) zvE.
  • Wohn-Riester nach § 92a EStG. Sparbeiträge und Tilgungsleistungen in einen Bausparvertrag oder ein Annuitätendarlehen können in den Riester-Vertrag fließen und steuerlich entnommen werden, wenn die Immobilie selbst genutzt wird.

KfW-Förderprogramme wie KfW 261 (Sanierung) und KfW 300 (Familien) sind bei beiden Finanzierungsarten als Ergänzungsbaustein kombinierbar. Aktuelle Marktzinsen findest du auf der Aktuelle Zinsen Seite.

Häufige Fragen

Annuitätendarlehen oder Bausparvertrag, häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten zum Vergleich von klassischer Baufinanzierung und Bausparvorfinanzierung.

Was ist günstiger, ein Annuitätendarlehen oder ein Bausparvertrag mit Vorfinanzierung?
Bei aktuellen Marktzinsen ist das Annuitätendarlehen über die volle Laufzeit für die meisten Käufer 2026 günstiger. Die Bausparvariante wird wettbewerbsfähig, wenn der Anschlusszins beim Annuitätendarlehen voraussichtlich um mehr als rund 1,5 Prozentpunkte über dem aktuellen Sollzins liegt. Den genauen Schwellenwert für deine Summe und Tarif-Konditionen rechnet der Vergleichsrechner oben aus.
Wie hoch ist die Abschlussgebühr beim Bausparvertrag konkret?
Die Abschlussgebühr liegt 2026 marktüblich bei 1,0 bis 1,6 % der Bausparsumme, einmalig fällig bei Vertragsabschluss. Bei 300.000 € Bausparsumme sind das 3.000 € bis 4.800 €. Einzelne Tarife verlangen bis zu 3 %. Die Gebühr wird in den meisten Tarifen anteilig auf die ersten Sparraten verteilt oder zu Vertragsbeginn fällig gestellt.
Was passiert, wenn der Bausparvertrag nicht rechtzeitig zugeteilt wird?
Wenn die Zuteilungsreife später eintritt als geplant, verlängert sich die tilgungsfreie Phase 1. Dadurch fallen zusätzliche Zinsen auf das Vorausdarlehen an. Die Bausparkasse garantiert keinen festen Zuteilungstermin, sondern bindet ihn an Bewertungszahl, Mindestguthaben und Zuteilungsmasse. Empfehlung: konservativ mit einem späteren Zuteilungsdatum rechnen und die Rate so wählen, dass auch dieses Szenario tragbar bleibt.
Kann ich beim Annuitätendarlehen jederzeit Sondertilgungen leisten?
Nur in der vertraglich vereinbarten Höhe. Marktüblich sind 5 % der ursprünglichen Darlehenssumme pro Jahr, einzelne Tarife erlauben 10 % oder mehr gegen Zinsaufschlag. Sondertilgungen darüber hinaus sind nur durch Vorfälligkeitsentschädigung möglich. Bei Immobiliar-Verbraucherdarlehen schützt § 502 BGB den Kreditnehmer vor unangemessenen Vorfälligkeitsentschädigungen.
Was ist der Unterschied zwischen Vorausdarlehen und Bausparsofortdarlehen?
Beides bezeichnet im Wesentlichen die gleiche Konstruktion: tilgungsfreier Sofortkredit plus paralleler Bausparvertrag, der bei Zuteilung das Vorfinanzierungsdarlehen ablöst. Unterschiede liegen im Detail der Tarife: Vorausdarlehen läuft typisch bis Zuteilung, Bausparsofortdarlehen wird gelegentlich für längere Laufzeiten bis 30 Jahre angeboten. Die Begriffe sind je nach Bausparkasse Marketing-Bezeichnungen für die gleiche Mechanik.
Welche Konditionen sollte ich beim Vergleich beachten?
Vier Stellschrauben sind entscheidend: Sollzins des Vorausdarlehens (je niedriger, desto kleiner der Vorfinanzierungs-Schaden), Bauspardarlehenszins (je niedriger, desto stärker der Phase-3-Vorteil), Abschlussgebühr (1,0 % statt 1,6 % spart bei 300.000 € bis zu 1.800 €), Mindestguthaben (30 % statt 50 % verkürzt Phase 1 um Jahre). Der Vergleichsrechner oben rechnet alle vier Stellschrauben gleichzeitig durch. Aktuelle Marktzinsen siehst du auf Aktuelle Zinsen.
Kann ich eine Bausparvorfinanzierung vorzeitig auflösen?
Ja, aber teuer. Eine vorzeitige Ablösung des Vorausdarlehens vor Zuteilung löst regelmäßig eine Vorfälligkeitsentschädigung aus. Der Bausparvertrag selbst kann gekündigt werden, das angesparte Guthaben wird ausgezahlt, die Abschlussgebühr wird in der Regel nicht erstattet. Eine wohnwirtschaftliche Bindung gilt nur, wenn Wohnungsbauprämie in Anspruch genommen wurde.
Lohnt sich ein Bausparvertrag heute überhaupt noch?
Als reines Sparprodukt nein. Als Zinssicherungs-Instrument für eine langfristige Baufinanzierung kann er sinnvoll sein, wenn man steigende Zinsen erwartet oder über 25 bis 30 Jahre Planungssicherheit will. Wer akut bauen oder kaufen will, fährt mit dem klassischen Annuitätendarlehen in den meisten Szenarien günstiger. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, der konkrete Vergleich auf eigene Konditionen zählt.

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