Plane Deine Sanierungskosten präzise. Von neuen Fenstern bis zum Dach: Ermittle Dein Budget und finde die passende Finanzierung oder Förderung.
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Finanzierung jetzt konfigurierenKurz gesagt: Eine Kernsanierung kostet 2026 in der Regel 1.000 bis 1.500 € pro m² Wohnfläche. Für ein Einfamilienhaus mit 120 m² sind das rund 120.000 bis 180.000 € für die komplette Sanierung.
Die Frage nach den Kosten ist die wichtigste Hürde für jeden Hausbesitzer. Ob geerbter Altbau oder ein Eigenheim, das energetisch fit für die Zukunft werden soll (Stichwort: Gebäudemodernisierungsgesetz): Ohne eine solide Kalkulation wird das Projekt zum finanziellen Risiko. Welcher Freibetrag bei einem geerbten Haus gilt und wie das Finanzamt die Steuer berechnet, steht im Beitrag zum Erbschaftssteuer Freibetrag bei der Immobilie.
Unser Sanierungsrechner hilft Dir, eine erste realistische Einschätzung zu bekommen. Doch was sagen die aktuellen Marktpreise?
Für eine umfassende Kernsanierung (Dach, Fenster, Heizung, Dämmung, Elektrik) musst Du aktuell mit Kosten zwischen 1.000 € und 1.500 € pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen.
Wichtig: Diese Richtwerte sind Durchschnittswerte und können je nach Region, Zustand des Hauses und gewählten Materialien stark variieren. Plane immer einen Sicherheitszuschlag von mindestens 15 bis 20 % ein.
"Wir machen das meiste selbst." Das ist der häufigste Satz, den Bauherren sagen, bevor das Budget platzt. Egal ob Du eine Bestandsimmobilie kaufen und sanieren möchtest oder Deine eigene Immobilie modernisierst: Eine realistische Kostenschätzung durch einen präzisen Sanierungsrechner ist Deine Lebensversicherung.
Unser Sanierungsrechner hilft Dir, Grobschätzungen zu vermeiden. Denn wer zu knapp kalkuliert, muss oft teuer nachfinanzieren. Die Baukosten sind in den letzten Jahren um über 20% gestiegen. Arbeite also mit aktuellen Zahlen.
Diese Durchschnittswerte (Stand 2025/2026) helfen Dir bei der ersten Orientierung. Die Preise beinhalten Material und Handwerkerlohn inkl. MwSt.
| Maßnahme | Kosten ca. (pro m²) | Einsparpotenzial |
|---|---|---|
| Dachneueindeckung + Dämmung | 250 € bis 400 € | Sehr hoch (20-30%) |
| Fassadendämmung (WDVS) | 150 € bis 250 € | Hoch (15-20%) |
| Neue Fenster (3-fach) | 600 € bis 900 € (pro Stück) | Mittel (10-15%) |
| Heizung (Wärmepumpe) | 25.000 € bis 40.000 € (Total) | Massiv (Zukunftssicher) |
| Badsanierung (Komplett) | 2.000 € bis 3.500 € (pro m²) | Gering (Komfort) |
| Elektrik erneuern | 80 € bis 120 € | Sicherheit |
Bei Altbauten lauert das Unerwartete hinter jeder Wand. Plane immer einen Sicherheitszuschlag von mindestens 15-20% auf die kalkulierte Summe ein. Wenn Du im Sanierungsrechner 50.000 € kalkulierst, sorge dafür, dass Du Zugriff auf 60.000 € hast.
Diese Tabelle nennt Richtwerte je Maßnahme. Was am Ende zusammenkommt, mit Förderung, gesetzlichen Pflichten und der richtigen Reihenfolge der Gewerke, steht im Überblick zu den Kosten einer kompletten Haussanierung.
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) verlangt von neuen Eigentümern älterer Häuser oft Nachrüstungen, etwa die Dämmung der obersten Geschossdecke und ungedämmter Heizungsrohre in unbeheizten Räumen. Die frühere Pflicht zum Austausch alter Heizkessel ist seit dem 29. Juli 2026 gestrichen. Freiwillig lohnt sich eine energetische Sanierung oft doppelt:
Du kannst oft wählen: Entweder Du nimmst direkte Zuschüsse (KfW/BAFA) für die Maßnahmen ODER Du setzt 20% der Sanierungskosten (über 3 Jahre) von der Steuer ab (gemäß § 35c EStG). Rechne nach, was für Dich günstiger ist. Eine Kombination ist meist nicht möglich.
Abhängig von der errechneten Summe gibt es drei Wege:
Bei 100 m² Wohnfläche liegen die Kosten für eine Kernsanierung meist zwischen 100.000 und 150.000 € (rund 1.000 bis 1.500 € pro m²). Der genaue Wert hängt vom Zustand des Hauses und dem Umfang der Maßnahmen ab.
Für eine Kernsanierung (Alles neu: Dach, Fenster, Leitungen, Heizung) musst Du heute mit 1.000 € bis 1.600 € pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen. Bei 120 qm sind das schnell 150.000 € bis 200.000 €.
Ja, oft ist er sogar Pflicht für Förderungen. Das BAFA übernimmt 50 Prozent des Beratungshonorars, bei Ein- und Zweifamilienhäusern höchstens 650 Euro. Er erstellt einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Mit diesem Fahrplan gibt es bei BAFA-Einzelmaßnahmen 5 Prozentpunkte mehr Zuschuss, allerdings erst ab 30.000 Euro förderfähigen Kosten und nur auf den Teil darüber.
Die Dämmung der Fassade und des Daches sowie der Austausch alter Fenster bringen die größte Ersparnis bei der Gebäudehülle. Technisch gesehen ist der Wechsel auf eine Wärmepumpe (in einem gedämmten Haus) der größte Hebel für CO2-Einsparung.
Nicht immer. Wenn der Dachstuhl intakt ist, reicht oft eine Neueindeckung inklusive Aufsparren- oder Zwischensparrendämmung. Das ist deutlich günstiger als ein komplett neuer Dachstuhl.
Ja. Wenn Du keine speziellen Förderungen nutzt, kannst Du 20 % der Arbeitskosten (Lohn) von Handwerkern steuerlich geltend machen (bis maximal 1.200 € Steuerersparnis pro Jahr).
Für ein Einfamilienhaus (ca. 120-140 qm) liegen die Kosten für eine komplette Erneuerung der Elektrik (inkl. Schaltschrank, Leitungen, Steckdosen) meist zwischen 10.000 € und 18.000 €.
Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus übernimmt, in dem der bisherige Eigentümer schon am 1. Februar 2002 selbst gewohnt hat, muss innerhalb von zwei Jahren nachrüsten: die oberste Geschossdecke (oder das Dach) sowie ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre in unbeheizten Räumen dämmen. So verlangt es das Gebäudemodernisierungsgesetz. Die frühere Pflicht, über 30 Jahre alte Heizkessel auszutauschen, ist seit dem 29. Juli 2026 gestrichen.
Überschätze Dich nicht. Malerarbeiten, Bodenbeläge und Abrissarbeiten sind gut machbar (Sparpotenzial: ca. 10-15.000 €). Heizung, Elektrik und Statik gehören zwingend in Profi-Hände.
Ein Standard-Bad (ca. 6-8 qm) kostet komplett saniert (neue Fliesen, Wanne/Dusche, WC, Waschbecken) etwa 15.000 € bis 25.000 €. Luxus-Bäder können deutlich teurer sein.
Für reine Instandhaltung (Dach neu decken, Fenster tauschen) meist nicht. Wenn Du jedoch die Statik änderst (Wände rausreißen), das Dach ausbaust (Gauben) oder die Nutzung änderst, ist oft eine Genehmigung nötig. Frage im Zweifel beim zuständigen Bauamt nach.
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