Baukostenrechner: Was kostet dein Hausbau in 2026?

Ein Hausbau kostet 2026 je nach Ausstattung und Region meist 2.200 bis 4.300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Für ein Einfamilienhaus mit 140 m² sind das rund 308.000 bis 602.000 Euro reine Baukosten, dazu kommen Grundstück und Baunebenkosten. Mit dem Rechner schätzt du deine Baukosten in wenigen Minuten, je nach Bundesland und Ausstattung.

Baukosten in 60 Sekunden berechnen

Grundstück, Gebäude, Zusatzausstattung, Außenanlagen und Baunebenkosten. Alle Standardwerte sind belegte Orientierungswerte und frei überschreibbar.

1 Grundstück & Erwerb

Grundstückskosten plus Erwerbsnebenkosten. Bei getrennten Verträgen fällt die Grunderwerbsteuer nur auf das Grundstück an.

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2 Gebäude (Wohnfläche & Ausstattung)

Reine Baukosten je m² Wohnfläche, schlüsselfertig und ohne Keller. Ausstattungsgüte, Bauweise und Energiestandard passen den Preis an, jeder Vorschlag ist überschreibbar.

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3 Zusätzliche Ausstattung

Häkchen setzen und Betrag bei Bedarf anpassen.

4 Außenanlagen & Stellplatz

Garten, Terrasse, Zufahrt sowie Stellplatz oder Garage.

5 Baunebenkosten

Genehmigung und Planung. Insgesamt liegen die Baunebenkosten meist bei 15 bis 20 % der Baukosten.

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Prozentsatz bezogen auf die reinen Gebäudekosten (inkl. Energie-Aufpreis).

Geschätzte Gesamtkosten
Gesamtsumme
Finanzierung anfragen

Unverbindliche Schätzung, Stand 2026. Regionale Preise und individuelle Wünsche können stark abweichen. Ersetzt keine Bau- oder Finanzierungsberatung.

Datengrundlage der Standardwerte (überschreibbar)

Baupreisentwicklung Neubau Wohngebäude +3,2 % gegenüber Vorjahr (November 2025): Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 011 vom 9. Januar 2026 · Baukosten je Ausstattung, Bauweisen-Unterschiede (Holz- und Fertighaus ca. 4 bis 10 % günstiger) und indikative Bauzeiten: marktübliche Orientierungswerte 2026 · Grunderwerbsteuer je Bundesland (3,5 bis 6,5 %): Finanztip, Stand Februar 2026 · Notar und Grundbuch 1,8 bis 2,0 %, Maklercourtage 3,57 % als üblicher Käuferanteil inkl. USt. · Photovoltaik-Faustregel höchstens 1.600 €/kWp, Batteriespeicher höchstens 600 €/kWh: Finanztip, Stand Mai 2026 · KfW-Neubauförderung (297/298, 300): KfW, Stand 2026 · Bodenrichtwerte Kassel 185 bis 290 €/m²: Stadt Kassel, BORIS Hessen. Alle weiteren Beträge sind marktübliche Orientierungswerte und frei anpassbar.

Mehr Praxistipps in unseren YouTube-Shorts · Mehr zur Finanzierung: Baufinanzierung Kassel · Autor: Salomon Davin, Baufinanzierungsberater

Was kostet ein Hausbau in 2026?

Die reinen Baukosten für ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus liegen 2026 bei etwa 2.200 bis 4.300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, ohne Keller und ohne Grundstück. Der genaue Wert hängt vor allem von der Ausstattungsgüte, der Bauweise und dem Energiestandard ab.

AusstattungBaukosten je m² WohnflächeWas dahintersteckt
Einfachca. 2.200 €einfache Böden, Standardbäder, Kunststofffenster
Standardca. 2.800 €solider schlüsselfertiger Standard, Wärmepumpe, bodengleiche Dusche
Gehobenca. 3.400 €Markenbäder, Echtholzparkett, Fußbodenheizung, große Fensterflächen
Premiumca. 4.300 €Designanspruch, Naturstein, Top-Haustechnik, Smart Home

Bauen wird weiter teurer, nur langsamer als in den Krisenjahren. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude sind im November 2025 um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, die Rohbauarbeiten um 2,5 Prozent und die Ausbauarbeiten um 3,8 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 011 vom 9. Januar 2026). Plane also lieber einen Puffer ein.

Wie funktioniert unser Baukostenrechner?

Die meisten Rechner im Netz spucken nur eine einzige Summe aus. Wir machen es anders, weil du bei einer halben Million Euro Investition wissen solltest, wofür das Geld draufgeht. Der Rechner führt dich durch fünf Blöcke:

  1. Grundstück und Erwerb: Fläche, Bodenrichtwert, Bundesland, Grunderwerbsteuer, Notar, Erschließung.
  2. Gebäude: Wohnfläche, Ausstattungsgüte, Bauweise und Energiestandard.
  3. Zusätzliche Ausstattung: Photovoltaik, Speicher, Keller, Wallbox und mehr, jeweils zum Anhaken.
  4. Außenanlagen und Stellplatz: Garten, Terrasse, Garage oder Carport.
  5. Baunebenkosten: Bauantrag, Architekt, Statiker, Vermessung und Versicherungen.

Als Ergebnis bekommst du die geschätzten Gesamtkosten, den Preis pro Quadratmeter und einen farbigen Balken mit der Aufschlüsselung nach Kostengruppen. Alle Standardwerte sind belegte Orientierungswerte und lassen sich frei anpassen. So wird aus einer groben Schätzung deine persönliche Kalkulation.

Die Kostenbausteine im Detail

Grundstück und Erwerbsnebenkosten

Das Grundstück ist regional der größte Hebel. In Kassel liegen die Bodenrichtwerte je nach Lage etwa zwischen 185 und 290 Euro pro Quadratmeter (Quelle: Stadt Kassel, Bodenrichtwerte BORIS Hessen), in Ballungsräumen ist es ein Vielfaches. Auf den Grundstückspreis kommen die Erwerbsnebenkosten:

  • Grunderwerbsteuer: je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 Prozent (Quelle: Finanztip, Stand Februar 2026).
  • Notar und Grundbuch: üblich 1,8 bis 2,0 Prozent des Kaufpreises.
  • Maklercourtage: der Käuferanteil liegt meist bei 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer. Wer auf eigenem Grundstück baut oder direkt vom Eigentümer kauft, spart das komplett.

Die Grunderwerbsteuer macht den größten Unterschied zwischen den Bundesländern:

BundeslandGrunderwerbsteuer
Bayern3,5 %
Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen5,0 %
Bremen, Hamburg, Sachsen5,5 %
Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern6,0 %
Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein6,5 %
Spartipp aus der Praxis: Wenn du ein Haus baust, lohnt es sich oft, Grundstück und Hausbau in getrennten Verträgen abzuschließen. Dann fällt die Grunderwerbsteuer nur auf das Grundstück an, nicht auf die Baukosten. Bei einem Bauvolumen von 400.000 Euro spart das schnell mehrere Tausend Euro.

Reine Baukosten für das Gebäude

Hier zählt die Wohnfläche mal dem Quadratmeterpreis aus der Ausstattungstabelle oben. Zwei Stellschrauben verändern den Preis spürbar:

  • Bauweise: Ein Holz- oder Fertighaus ist häufig 4 bis 10 Prozent günstiger und schneller fertig als der klassische Massivbau Stein auf Stein. Ein Holzmassivbau aus Brettsperrholz (Cross Laminated Timber, CLT) kostet dagegen einen Aufschlag, bietet dafür ein sehr gutes Raumklima.
  • Energiestandard: Der gesetzliche Mindeststandard nach Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist im Preis enthalten. Ein Effizienzhaus 40 kostet pro Quadratmeter mehr, ist aber die Eintrittskarte für die beste KfW-Förderung. Mehr dazu weiter unten.

Baunebenkosten

Die Baunebenkosten werden gern unterschätzt. Insgesamt liegen sie meist bei 15 bis 20 Prozent der reinen Baukosten. Dazu gehören Architekt, Statiker, Vermessung, Prüfstatik, Bodengutachten, Energieberatung, Bauantrag und Versicherungen. Bei 400.000 Euro Gebäudekosten sind das schnell 60.000 bis 80.000 Euro, die viele in der ersten Kalkulation vergessen.

Außenanlagen und Stellplatz

Garten, Terrasse, Zufahrt und Zaun schlagen oft mit 5 bis 10 Prozent der Baukosten zu Buche. Beim Stellplatz reicht die Spanne vom gepflasterten Stellplatz für rund 3.000 Euro bis zur massiven Doppelgarage für etwa 35.000 Euro.

Beispielrechnung: Einfamilienhaus mit 140 m² in Hessen

Damit die Zahlen greifbar werden, hier eine vollständige Rechnung für ein typisches Vorhaben: 140 m² Wohnfläche, Standard-Ausstattung, Massivbau, Effizienzhaus 40, mit Photovoltaik und Fertiggarage, auf einem 500-m²-Grundstück in Hessen.

KostengruppeBetrag
Grundstück (500 m² × 250 €)125.000 €
Erwerbs- und Erschließungsnebenkosten30.200 €
Gebäude (140 m² × 3.000 € inkl. Effizienzhaus 40)420.000 €
Photovoltaik-Anlage14.000 €
Außenanlagen und Garage32.000 €
Baunebenkosten (Bauantrag + 12 %)51.900 €
Gesamtkostenrund 673.000 €
Baukostenrechner: Aufschlüsselung der Hausbau-Kosten in sechs Gruppen am Beispiel eines Einfamilienhauses mit 140 m² in Hessen, gesamt rund 673.000 Euro
Die sechs Kostengruppen am Beispiel eines Einfamilienhauses mit 140 m² in Hessen, gesamt rund 673.000 Euro.

Das entspricht etwa 4.808 Euro pro Quadratmeter inklusive Grundstück. Ohne Grundstück und Erwerbsnebenkosten bleiben rund 518.000 Euro reine Bau- und Baunebenkosten. Genau diese Zahlen liefert dir der Rechner oben, wenn du das Beispiel nachstellst. Daran siehst du, warum eine ehrliche Kalkulation vor dem ersten Banktermin so wichtig ist.

Von den Baukosten zur Finanzierung

Genau hier hört bei den meisten Rechnern die Hilfe auf. Bei uns fängt sie an, denn wir sind Baufinanzierungsberater, nicht bloß Tool-Anbieter. Sobald deine Baukosten stehen, geht es an die Finanzierung.

Baukostenrechner: in drei Schritten von den Baukosten über die KfW-Förderung zur Monatsrate
In drei Schritten von den Baukosten über die KfW-Förderung zur Monatsrate.

KfW-Förderung für den Neubau (Stand Januar 2026):

  • Klimafreundlicher Neubau (KfW 297/298): Förderkredit bis 150.000 Euro je Wohnung, bis zu 35 Jahre Laufzeit. Seit dem 2. März 2026 sind die Konditionen deutlich besser: Das Effizienzhaus 55 gibt es zu einem Signalzinssatz ab 1,0 Prozent effektivem Jahreszins, das Effizienzhaus 40 ab 0,6 Prozent (jeweils bei 10 Jahren Laufzeit und Zinsbindung, Quelle: KfW-Pressemitteilung vom 27. Februar 2026).
  • Wohneigentum für Familien (KfW 300): zinsverbilligter Kredit von 170.000 bis 270.000 Euro für Familien mit Kindern. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen darf bei einem Kind höchstens 90.000 Euro betragen, plus 10.000 Euro je weiterem Kind (Details bei der KfW).
  • Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment (KfW 296): bis 100.000 Euro je Wohnung für besonders flächeneffizientes Bauen.

Wer in Hessen baut, sollte zusätzlich das Hessengeld prüfen: bis zu 10.000 Euro je Käufer und 5.000 Euro je Kind für die erste selbstgenutzte Immobilie, ausgezahlt in zehn Jahresraten (Quelle: Hessisches Finanzministerium). Das senkt deine Grunderwerbsteuer-Last spürbar.

Die aktuellen Bauzinsen liegen Mitte 2026 meist zwischen 3,7 und 4,2 Prozent pro Jahr. Wie sich daraus deine Monatsrate ergibt, rechnest du am besten direkt weiter:

7 Tipps, um beim Hausbau Kosten zu sparen

  1. Grundstück und Haus getrennt kaufen. Spart Grunderwerbsteuer auf die Baukosten.
  2. Mehrere Angebote vergleichen. Zwischen Bauunternehmen liegen bei gleicher Leistung oft 10 Prozent und mehr.
  3. Eigenleistung gezielt einsetzen. Maler-, Boden- und Gartenarbeiten lassen sich gut selbst übernehmen, am Rohbau besser nicht sparen.
  4. Förderung früh einplanen. KfW 297/298 oder KfW 300 musst du vor dem Vorhabenbeginn über deine Bank beantragen, nicht hinterher.
  5. Keller hinterfragen. Eine Bodenplatte statt Vollkeller spart schnell 30.000 bis 50.000 Euro, kostet aber Stauraum.
  6. Energiestandard durchrechnen. Der Aufpreis für ein Effizienzhaus 40 rechnet sich oft über die zinsverbilligte KfW-Förderung und die niedrigeren Energiekosten.
  7. Wissen mitnehmen. In unseren YouTube-Shorts erklären wir Förderung, Zinsen und typische Baukosten-Fallen in kurzen Clips. Schau gern rein, bevor du beim ersten Bautermin sitzt.

Mehr Praxiswissen findest du in unseren 12 Bautipps für Neubau und Kernsanierung und im Guide zum Einfamilienhaus-Kauf.

Baufinanzierung und Bauen im Video

In unseren YouTube-Shorts erklären wir Förderung, Zinsen und typische Baukosten-Fallen in kurzen Clips. Schau dir die aktuellen Videos direkt hier an.

Häufige Fragen zum Baukostenrechner

Wie genau ist der Baukostenrechner?

Der Baukostenrechner ist so genau wie deine Eingaben und liefert eine fundierte Orientierung auf Basis aktueller Marktwerte und offizieller Quellen, aber keine verbindliche Kostenkalkulation. Wie genau das Ergebnis ist, hängt von Grundstück, Region, Bauunternehmen und deinen Wünschen ab. Für eine belastbare Planung solltest du Angebote einholen und die Finanzierung mit einem Berater durchrechnen.

Was kostet ein Haus pro Quadratmeter in 2026?

Ein Haus kostet 2026 pro Quadratmeter etwa 2.200 bis 4.300 Euro Baukosten, je nach Ausstattung und ohne Grundstück. Diese Baukosten pro Quadratmeter sind 2026 um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen (Statistisches Bundesamt, Januar 2026). Mit Grundstück und Baunebenkosten liegt der Gesamtpreis je Quadratmeter deutlich höher.

Sind die Baunebenkosten im Baukostenrechner enthalten?

Ja, die Baunebenkosten sind im Baukostenrechner enthalten und werden separat ausgewiesen: Bauantrag, Architekt, Statiker, Vermessung und Versicherungen. Beim Hausbau liegen die Baunebenkosten meist bei 15 bis 20 Prozent der reinen Baukosten. Auch die Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar und Erschließung sind als eigene Kostengruppe enthalten.

Welche Förderung gibt es für den Neubau?

Förderung für den Neubau gibt es vor allem von der KfW: zinsverbilligte Kredite für klimafreundlichen Neubau und für Familien mit Kindern. Seit dem 2. März 2026 ist diese KfW-Förderung für den Neubau deutlich günstiger.

Was ist günstiger, Massivhaus oder Fertighaus?

Günstiger ist beim Hausbau meist das Fertighaus: Es kostet rund 4 bis 10 Prozent weniger als ein Massivhaus Stein auf Stein und ist schneller bezugsfertig. Das Massivhaus gilt dafür als wertbeständiger. Im Baukostenrechner kannst du Massivhaus und Fertighaus direkt vergleichen.

Salomon Davin, Geschäftsführer Baufivergleich Kassel
Verfasst und fachlich geprüft von

Salomon Davin

Diplom-Kaufmann · Geschäftsführer & Berater · §34i + §34c Lizenz · Zert. Immobilienverwalter IHK

Salomon hat 14 Jahre in einer Großbank gearbeitet, davon 11 in Führungspositionen, und verwaltet heute selbst über 100 Mieteinheiten als Investor. Diese Kombination aus Bankerfahrung und Investorperspektive prägt seine Beratung: er kennt beide Seiten des Tisches. Insgesamt 20 Jahre Erfahrung, Schwerpunkt Kapitalanleger und Selbstständige.

Fachlich geprüft von Holger Böttger · Zuletzt aktualisiert:

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